Geschlossene Mailinglisten erstellen mit Google

Auch in Zeiten von Smartphones und Whatsapp schreiben noch immer viele Leute E-Mails. In diesem Zusammenhang sind Mailinglisten schon praktisch: Man kann eine bestimmte Gruppe an Menschen erreichen, ohne jedesmal alle Empfänger einzeln in der E-Mail zu nennen (und dann ggf. jemanden zu vergessen). Beispielsweise kann dies sehr nützlich für eine größere Arbeitsgruppe sein, die regelmäßig per E-Mail miteinander kommuniziert. Wie jedoch lässt sich eine Mailingliste schnell und einfach erstellen?

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Online-Zusammenarbeit: Google-Docs und Etherpad

Ich habe mich in den letzten Tagen aus verschiedenen Gründen ein wenig mit Tools zur Zusammenarbeit an Dokumenten beschäftigt. Als erstes habe ich mich – nach längerer Abstinenz – mal wieder an GoogleDocs (auf Deutsch nun „Texte & Tabellen“) herangewagt. Da ich sowieso ein GoogleMail-Konto habe, ist der Service auch nur einen Klick entfernt. Und was soll ich sagen: Seit meinem letzten Besuch hat sich einiges getan!

GoogleDocs hat sich zu einem – fast – vollwertigen Officeprodukt gemausert. Auch schön: Man kann ganz genau festlegen, mit welchen Personen  gemeinsam an einem Dokument gearbeitet werden darf. Auch zeitgleiches Editieren mit Chat-Funktion ist möglich (ein kleines Video dazu findet sich bei Google). Für etwas umfangreichere Dokumente gibt es zur Zeit kaum etwas vergleichbares, webbasiertes – und das auch noch kostenlos.

Der Nachteil: GoogleDocs ist natürlich, wie der Name schon sagt, von  Google. Ich persönlich teile keine Weltuntergangs- und Verschwörungstheoriephantasien, was den Datenschutz bei Google angeht. Ich kann es aber durchaus nachvollziehen, wenn nicht jeder alle seine Daten gerne in die Hände dieses Weltkonzerns legt.

Für solche Menschen – und gerade auch für „das kleine Dokument zwischendurch“ gibt es die Freeware Etherpad. Etherpad war vor einigen Jahren mal ein Dienst, der einfaches simultanes Bearbeiten von Textdokumenten mit mehreren Nutzern bereitstellte. Stellte, da er dann von – na, wem? – Google aufgekauft wurde. Die Software ist mittlerweile aber OpenSource und bei verschiedenen Anbietern in Betrieb. Einer davon ist typewith.me.

Dort kann mit nur einem Klick ein neues Dokument erstellt werden. Man erhält einen kryptischen Link, mit dessen Hilfe das Dokument bearbeitet werden kann. Nachteil: Wirklich geschützt – z. B. mit einem Passwort – sind die Dokumente nicht. Vorteil: Es müssen keine weiteren persönlichen Daten hinterlegt werden und die Software funktioniert gut und reibungslos, unterstützt aber außer „plain text“ kaum Formatierungsbefehle. Für umfangreichere Projekte scheint mir der Dienst daher weniger geeignet. Einen Kurztest (in english!) findet man auch bei isocialcompute.

Neben typewith.me gibt es auch für andere Google-Dienste guten (und fast gleichwertigen) Ersatz, wie Christiane Schulzki-Haddouti in ihrem Blog schildert. Für mich sind viele dieser Dienste aber nichts, ich mag den Komfort von Google (…Der GoogleKalender ist auch der einzige Kalender, der vernünftig mit meinem Handy synchronisieren möchte).

Wozu sind also solche Dienste zur „Zusammenarbeit“ gut?

Zum einen erleichtern sie die Zusammenarbeit mehrerer Personen an einem Dokument. Im Studium oder auch bei anderen Projekten kann dies äußerst entlastend sein, da man sich nicht mehr mit diversen Mails mit noch viel mehr unterschiedlichen Dateiversionen und unterschiedlichen Office-Paketen herumschlagen muss. Alle können direkt die aktuelle Version editieren und Änderungen der anderen mitverfolgen.

Zum anderen kann ich mir auch – ganz ähnlich wie Maik Riecken – den Einsatz im Unterricht gut vorstellen. So können Schüler Kompetenzen im besten SInne erwerben, wenn sie Arbeitsergebnisse kollaborativ und direkt am Computer gemeinsam festhalten können. Maik erklärt übrigens auch, wie man Etherpad selbst installiert.