Bilder für den eigenen Blog: Lizenzfreie und kostenlose Fotos

Genauere Informationen über einzelne Bilder bei Wikimedia Commons - insbesondere über die Nutzungsrechte (roter Kasten)

Wahrscheinlich kennt ihr das: schreibt einen schönen Text und gebt euch hierbei richtig Mühe. Es steckt also viel Zeit und Herzblut in eurem Text – und trotzdem wirkt er am Ende eher fad, wenig aufregend. Was fehlt sind schöne Bilder, Grafiken oder Animationen, die den Text aufpeppen. Gerade im Internet gibt es hierbei jedoch einiges zu beachten: vor allem ist wichtig, dass ihr über die entsprechenden Veröffentlichungsrechte für die von euch genutzten Bilder verfügt. Verwendet ihr einfach irgendein Foto aus dem Internet, so besteht immer die Gefahr, dass ihr durch dieses Vorgehen Urheberrechte verletzt. Dies kann sehr schnell sehr teuer werden, da sich viele Anwälte gerade auf Abmahnungen von Urheberrechtsverletzung spezialisiert haben (und umgekehrt: auch ihr als Urheber fändet es sicher nicht lustig, wenn einfach jemand eure Bilder verwendet). Flattert so eine Abmahnung ins Haus, so wird die dort geforderte Strafe sehr schnell drei bis vierstellig. Gerade für kleinere, private Blogs und Webseiten ist dies in der Regel der Todesstoß. Gleiches gilt selbstverständlich auch für Printpublikationen und – genau genommen – natürlich auch für Arbeitblätter, die man beispielsweise für seinen eigenen Unterricht in der Schule erstellt. Hier wird es zwar eher keine Abmahnungen hageln, aber auch hier hält man sich eine Menge Ärger vom Hals, wenn man von vornherein darauf achtet, nur entsprechend geeignete Fotos zu nutzen. In der Lehrerfortbildung ist dieses Thema übrigens bereits angekommen

Verschiedene Bilder, verschiedene Lizenzen

Wer im Internet auf die Suche nach Fotos in Animationen geht, stolpert über eine Vielzahl an Bildern. Die Suche beispielsweise über die Google Bildersuche liefert eine Unmenge von Ergebnissen zu fast jedem denkbaren Stichwort. Allerdings steht nur ein Bruchteil dieser Bilder unter einer Lizenz, die euch ohne weiteres die Nutzung dieses Bildes erlaubt. Ich spreche im Folgenden von „freien“ Bildern und meine damit Bilder, die ihr legal und ohne schlechtes Gewissen nutzen dürft – meist mit der Auflage der Quellennennung. Verschiedene freie Lizenzen findet ihr mit entsprechenden Erläuterungen in der Wikipedia.

Was die unterschiedlichen Rechte angeht, so gibt es viele Unterschiede. Es gibt sogenannte gemeinfreie Bilder, der Nutzungsrechte mittlerweile abgelaufen sind oder die aufgrund anderer Gesetze für jedermann zur Verfügung stehen. Diese Bilder dürfen, teilweise sogar ohne Quellenangabe, verwendet werden. Eine sehr gute Anlaufstelle für derartige Bilder stellt die Seite Wikimedia Commons dar. In diesem Projekt werden für die unterschiedlichen anderen Projekte von Wikimedia die Mediendateien – und somit auch die Bilder gesammelt. In der Regel finden sich dort alle Bilder der Wikipedia – und können unter bestimmten, dort im einzelnen aufgeführten Bedingungen, genutzt werden. Klickt man auf eine Abbildung in der Wikipedia, so gelangt man zur entsprechenden Übersichtsseite bei Wikimedia Commons, wo in der Regel auch die Rechte des Bildes vermerkt sind. Dort erhält man weitere Informationen zur Verwendung des Bildes (siehe Abbildung).

Genauere Informationen über einzelne Bilder bei Wikimedia Commons - insbesondere über die Nutzungsrechte (roter Kasten)
Genauere Informationen über einzelne Bilder bei Wikimedia Commons – insbesondere über die Nutzungsrechte (roter Kasten)

Besonders beliebt: Creative-Commons-Lizenzen

Besonders beliebt unter den „freien“ Lizenzen ist die sogenannte Creative Commons Lizenz. Diese wird von der Creative Commons (CC) Organisation in Form vorgefertigter Lizenzverträge bereitgestellt. Stellt ein Urheber seine Grafiken unter eine solche CC-Lizenz, so dürfen diese Grafiken unter bestimmten Bedingungen von Nutzern, bspw. Webseitenbetreibern, weitergenutzt werden. Diese Bedingungen, die miteinander kombiniert werden können, sind im Einzelnen:

  • Namensnennung – von welchem (by) Urheber stammt die Grafik?
  • Keine Bearbeitung der Grafiken (no derivates – ND)
  • nicht-kommerzielle Verwendung (non commercial – NC)
  • gleiche Lizenzbedingungen bei Weitergabe (share alike – SA)

Genau genommen handelt es sich also bei den Creative Commons Lizenzen um ein ganzes Bündel unterschiedlicher Lizenzen, die sich durch Kombination der oben genannten Bedingungen ergeben (3.0 bezieht sich auf die Version der von der Creative Commons Organisation bereitgestellten Lizenzen):

  • CC BY 3.0: Namensnennung, keine weiteren Einschränkungen bei der Verwendung der Bilder.
  • CC BY-ND 3.0: Namensnennung, keine Bearbeitung der Grafiken bzw. Bilder.
  • CC BY-NC 3.0: Namensnennung, nur nicht-kommerzielle Verwendung.
  • CC BY-SA 3.0:  Namensnennung, Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen.
  • CC BY-NC-ND 3.0: Namensnennung, keine Bearbeitung der Grafiken bzw. Bilder und nur nicht-kommerzielle Verwendung.
  • CC BY-NC-SA 3.0: Namensnennung, Weitergabe nur unter gleichen Bedingungen, nur nicht-kommerzielle Verwendung.

Eine Übersicht über die Creative Commons Lizenz bietet die folgende Abbildung.

Die Creative Commons Lizenz im Überblick (von Martin Mißfeldt / Bildersuche.org / CC-BY-SA 3.0)
Die Creative Commons Lizenz im Überblick (von Martin Mißfeldt / Bildersuche.org / CC-BY-SA 3.0)

Auch im Hinblick auf Bildungsmaterialien wird die Nutzung freier Lizenzen propagiert. Die UNESCO hat hierzu eine entsprechende Broschüre entwickelt. Diese ist im Hinblick auf die Nutzung freier Grafiken und Bilder im Schulunterricht absolut lesenswert.

Anlaufstellen für freie Bilder und Grafiken

Weitere gute Anlaufstellen für freie Abbildungen sind spezialisierte Bildarchive. Eine kleine Auswahl habe ich unten verlinkt, eine deutlich umfassendere Liste mit Bildarchiven findet ihr hier. Hier finden sich gezielt zur Nutzung freigegebene Bilder. Die Bildrechte bleiben in der Regel bei den Autoren der Bilder, jedoch werden bestimmte Rechte, wie zum Beispiel die Nutzung im Internet oder in Printpublikationen, unter gewissen Bedingungen weitergegeben. In der Regel umfasst dies eine Quellenangabe unter Namensnennung des Fotos. Inwieweit die Fotos bearbeitet werden dürfen, beispielsweise die Farbe verändert oder bestimmte Dinge mit Photoshop entfernt werden dürfen, regeln die Lizenzbedingungen dort.

Eine weitere Möglichkeit, entsprechend veröffentlichungsfähige Bilder zu finden, bietet die Google Bildersuche. In der erweiterten Suche besteht hier die Möglichkeit, gezielt nach Bildern unter einer Creative Commons Lizenz zu suchen. Die Suche funktioniert soweit gut, allerdings empfehle ich jedem, bei einem gefundenen Bild im einzelnen zu prüfen, ob es beispielsweise im eigenen Blog verwendet werden darf. Auch hier ist in der Regel eine Quellenangabe unter dem Bild unverzichtbar. Ich persönliche nutze für die Suche nach freien Bildern und Grafiken – anstatt der Bildersuche von Google – gerne die folgenden Seiten:

  • Pixabay bietet eine komfortable Suche und eine Vielzahl an Grafiken und Bildern an. Diese stehen teilweise unter einer freien Lizenz wie der Creative Commons Lizenz, teilweise dürfen sie auch ganz ohne Quellenverweis genutzt werden. Beachtet die Hinweise bei den einzelnen Grafiken!
  • Pixelio ist die von mir am häufigsten genutzte Bilddatenbank. Auch hier findet ihr eine komfortable Suchfunktion, entsprechende Hinweise zur Lizenz ebenfalls bei den einzelnen Bildern.
  • Wikimedia Commons wurde oben bereits zur Genüge vorgestellt.

Der einfachste Weg: eigene Bilder verwenden.

Der einfachste Weg, Bilder und Grafiken legal im eigenen Blog, auf der eigenen Internetseite – oder für die eigene Arbeit in der Schule – zu verwenden, ist sicherlich die Nutzung eigener Bilder. Unter der Maßgabe, dass hierbei keine Persönlichkeitsrechte fremder Personen verletzt werden, ist die Verwendung derartiger Bilder völlig unproblematisch. Sie stellt demnach in der Regel – sofern irgendwie möglich – die erste Wahl dar. Viele juristische Probleme hält man sich hierdurch vom Hals.

Geschlossene Mailinglisten erstellen mit Google

Auch in Zeiten von Smartphones und Whatsapp schreiben noch immer viele Leute E-Mails. In diesem Zusammenhang sind Mailinglisten schon praktisch: Man kann eine bestimmte Gruppe an Menschen erreichen, ohne jedesmal alle Empfänger einzeln in der E-Mail zu nennen (und dann ggf. jemanden zu vergessen). Beispielsweise kann dies sehr nützlich für eine größere Arbeitsgruppe sein, die regelmäßig per E-Mail miteinander kommuniziert. Wie jedoch lässt sich eine Mailingliste schnell und einfach erstellen?

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Neue Webseite online: Tagungsanmeldung

Seit einigen Tagen ist eine neue von mir entwickelte Webseite online: Das Anmeldesystem für die Jahrestagung der „Gesellschaft für Fachdidaktik“ (GFD), die im Herbst an der Universität Hamburg stattfindet. Kern des Anmeldesystems ist ein Eingabeformular, dass die eingegebenen Werte überprüft und aufbereitet. Die Daten werden in einer MySQL-Datenbank gespeichert und anschließend in Filemaker (einem anderen Datenbanksystem) weiterverarbeitet. Die Anmeldung ist (derzeit) hier zu erreichen.

Neue Webseite: Chemiedidaktik an der Universität Hamburg

Die Webseiten der Physik– und Biologiedidaktik waren schon seit einiger Zeit online. Mittlerweile seit Sommer 2014 komplettiert nun auch die Webseite des (kleinen) Arbeitsbereichs der Chemiedidaktik die Webseiten der Naturwissenschaftsdidaktik an der Universität Hamburg. Technisch basiert diese Seite, wie auch die beiden anderen genannten, auf einer modifizierten WordPress-Installation. Dabei kommen verschiedene Plugins zum Einsatz. Zudem wurden einige Unterseiten mit Custom-Post-Types realisiert. Die besondere Herausforderung war hierbei die Verknüpfung verschiedener Custom-Post-Types miteinander, um beispielsweise Mitarbeiter der Arbeitsgruppe mit verschiedenen Projekten zu verknüpfen. Dies wurde über entsprechende MySQL-Abfragen realisiert.

Neben der Programmierung der Webseite habe ich das Logo für die Chemiedidaktik entwickelt. Ein wenig Inspiration kam dabei vom Vorspann der Fernsehserie Breaking Bad: Dort werden Teile der Vornamen als Elementsymbole des Periodensystems der Elemente hervorgehoben. Diese Idee habe ich bei der Entwicklung des Logos aufgegriffen.

Neue Webseite: Biologiedidaktik an der Universität Hamburg

Seit einigen Tagen ist eine neue, von mir erstellte Webseite online – und nun auch hier unter „Webdesign“ zu finden. Die Arbeitsgruppe Biologiedidaktik der Universität Hamburg erhielt dabei im Wesentlichen ein ähnliches System wie bereits die Webseite der Physikdidaktik, für die ich ebenfalls verantwortlich bin. Wer einen Blick auf die neue Seiten werfen möchte, kann dies hier tun.

Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Eine Reise in die Vergangenheit kann durchaus lehrreich sein, mit Hilfe alter Sicherungskopien auf meiner externen Festplatte und der grandiosen Wayback-Machine sogar gleichzeitig extrem unterhaltsam. Mit diesen beiden Tools gewappnet, habe ich mich gestern und heute auf eine kleine Zeitreise in meine Vergangenheit begeben, genauer gesagt in meine Vergangenheit als Webdesigner. Das Ergebnis meines kleinen Ausfluges ist eine überarbeitete Seite zum Thema Webdesign, auf der nun eine umfangreiche Liste meiner Projekte aus den vergangenen 12 Jahren zu finden ist. Ich konnte es dabei selbst kaum glaube, wie lange ich mich bereits mit PHP und der Internetprogrammierung beschäftige. Auch wenn es zwischendurch immer wieder Phasen gibt, in denen ich mich anderen Dingen widme: Begleitet hat mich das Thema nun schon lange, lange Zeit. Eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit: Ich kann sie jedem nur empfehlen!

Und wer möchte schaut sich meine Referenzen an, um an einem Teil meiner ganz persönlichen Zeitreise teilzuhaben.