Neue WordPressversion

Gerade eben wurde mein Blog auf die neueste WordPress-Version 3.3 aktualisiert. Lohnt es sich?

Auf den ersten Blick: Ja! Der Editor für neue Artikel wirkt auf mich im Vollbildmodus nun noch aufgeräumter, man kann sich vollständig auf den Text konzentrieren. Sehr schön! Außerdem funktionieren Datei-Uploads nun per Drag-and-Drop. Ebenfalls eine sehr schöne Neuerung wie ich finde!

Einige andere Änderungen betreffen wohl verbesserte Funktionen bei der kollaborativen Arbeit. Kann für einige Projekte bestimmt sehr interessant sein, für mich momentan nicht. Jemand Erfahrungen gesammelt?

Android auf dem Dell Inspiron Duo

Wie ich vor einiger Zeit schrieb, bin ich stolzer Besitzer eines Dell Inspiron Duo, also eines Netbooks mit Touchscreen. Vor einigen Tagen packte mich das Bastler-Gen und ich begann mit dem Versuch, Android auf dem Duo zu installieren. Meine Erfahrungen möchte ich hier gerne mit euch teilen, mögen sie nützlich sein!

Warum Android auf dem Inspiron Duo?

Warum nicht? Wir sind mitten im Tablett-Wahn, die Touch-Bedinung unter Windows macht zwar Spaß, ist aber irgendwie nicht das gelbe vom Ei. Android ist da sehr viel flexibler, bootet schneller und ist für das schnelle Surfen zwischendurch und das Lesen von e-Books wie gemacht!

Was habe ich bisher geschafft?

  • Der PC bootet Android 2.2 Froyo, Grub ist als Bootmanager installiert und Windows und Android coexistieren munter nebeneinander her.
  • WLAN, Internet und Facebook funktionieren wunderprächtig
  • PDF-Anzeige könnte noch verbessert werden, läuft aber immerhin
  • Die meisten Apps laufen auch auf dem Duo

Vorbereitungen – das solltet ihr vor der Installation tun

ACHTUNG: Dies ist keine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden, die ihr an eurem Gerät verursacht!
Vor der Installation solltet ihr all eure Dateien sichern. Ich habe nach einigen Experimenten mit dem Backup von Dell begonnen, sodass sich meine Erfahrungen auf einen jungfräulichen Inspiron Duo beziehen.
Android läuft am besten auf einer mit dem ext3 formatierten Partition. Der erste Schritt besteht also darin, diese zu erstellen. Das geht ganz gut mit der Software EaseUS Partition Master (Danke an Cashy). Eine beliebige andere Software zum partitionieren tut hier aber auch ihren Dienst.
Ihr verkleinert also die Hauptpartition eures Inspiron Duo um beispielsweise 4 GB. Reicht völlig für Android und tut nicht weh.
Wo ihr gerade noch in Windows seid, führt ihr am besten die folgenden Schritte aus (diese Anleitung orientiert sich an dieser Darstellung):
  1. Ladet euch das aktuelle Nightly-Build von Android-X86 runter (hier).
  2. Während ihr wartet ladet ihr euch auch noch die Software UNetBootIn herunter (hier). Hiermit könnt ihr ganz leicht aus einem bootfähigen Image einen bootfähigen USB-Stick erstellen.
  3. Fertig? Dann startet UNetBootIn und bepackt einen genügend großen USB-Stick mit dem Android-Image. 
  4. Schaltet euren Computer aus, ihr seid in Windows soweit fertig!

Ans Eingemachte – Android installieren

Die Installation mit dem eben vorbereiteten USB-Stick ist ziemlich selbsterklärend. Wichtig: Stellt im Bios ggf. die Boot-Priorität so ein, dass euer schöner Laptop auch vom Stick bootet (F2 beim Starten drücken). Dann folgt ihr den Anweisungen auf dem Bildschirm. Eine genauere Erläuterung gibt es auf der Android X86-Webseite.
Wichtig ist Folgendes:
  • Wählt als Ziel-Partition die eben neu erstellte ext3-Partition aus.
  • Installiert den Bootmanager Grub. Mit ihm könnt ihr nachher komfortabel zwischen Windows und Android wählen.
  • Erstellt ruhig eine sogenannte Fake-SD-Card. Diese dient euch nachher als Speicher beim Androiden!
  • That’s it! Euer Duo sollte beim Booten nun ein Auswahlmenü anzeigen, in dem ihr zwischen Windows und Android wählen könnt.

Android anpassen

Folgende Dinge habe ich angepasst, damit der Duo besser läuft.
  • Die “Sleeptime” in den Android-Einstellungen auf einen größeren Wert stellen, da der Duo mit Touch-Mitteln nicht wieder “geweckt” werden kann und in den Standard-Einstellungen bereits nach 10 Sekunden schlafen geht.
  • Erstellt euch ein Dropbox-Konto. Das erleichtert euch das Hin- und Herschieben von Dateien ganz ungemein!
  • Erlaubt auch Pakete aus “unbekannten Quellen” zu installieren. Das geht im Androiden unter “Einstellungen”.
  • Zum Navigieren brauchen wir sogenannte SoftKeys. Diese simulieren die HOME und ZURÜCK-Taste eines Smartphones auf dem Monitor. Da du ja alles auf einer ext3-Partition installiert hast, sollte es auch mit den Root-Rechten klappen. Ich benutze diese hier. Herunterladen, in die Dropbox packen, die Dropbox über den Android-Browser aufrufen und die apk installieren.

Apps installieren

Leider habt ihr keinen direkten, gut funktionierenden Zugriff auf den Android-Market. Ihr könnt entweder einen beliebigen anderen Market installieren (GetJar oder AndroidPit zum Beispiel) oder aber ihr habt ein Android-Telefon und geht wie folgt vor:
  • Installiert auf eurem Handy den ASTRO Dateimanager aus dem Market.
  • Wählt dort den “Anwendungsmanager” und erstellt von allen Apps, die ihr auf dem Duo installieren wollt, ein Backup.
  • Die Backups findet ihr nach erfolgreichem Backup auf der internen SD-Karte unter “Backups”. Diese Backups nun in die Dropbox hochladen, auf dem Duo installieren und freuen!
  • ACHTUNG: Dieses Vorgehen funktioniert nicht mit allen Apps. Facebook, Dropbox, Dolphin-Browser, Twitter solltet ihr so aber zum laufen bekommen!
Weitere Tipps dürft ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen, ich erweitere den Artikel dann gegebenen Falls.

MindMap: Basiskonzept “Das chemische Gleichgewicht”

Die Bildungsstandards im Fach Chemie kennen für den mittleren Schulabschluss vier Basiskonzepte, die als durchgängige Prinzipien helfen können, Wissen zu strukturieren. Diese sind:

  • Stoff-Teilchen-Beziehung
  • Struktur-Eigenschafts-Beziehung
  • die chemische Reaktion
  • Energieumsatz
Etwas griffiger finde ich eine andere, in der Fachdidaktik gängige Formulierung (Material vom Klett-Verlag). Dort finden sich diese 5 Basiskonzepte, die so in meinen Augen auch gut auf die Ausbildung bis zum Abitur und darüber hinaus Gültigkeit als strukturierende Prinzipien besitzen:
  • Stoff-Teilchen-Konzept
  • Donor-Akzeptor-Konzept
  • Gleichgewichtskonzept
  • Energiekonzept
  • Struktur-Eigenschafts-Konzept
Diese 5 sind sozusagen die “big ideas” der Chemie und tauchen in den verschiedensten Bereichen der Chemie immer wieder auf. Überschneidungen mit der Physik sind übrigens nicht nur zufällig….

Als Vorbereitung eines Uni-Seminars habe ich über das Basiskonzept des chemischen Gleichgewichts eine MindMap erstellt und versucht, Verknüpfungen untereinander deutlich zu machen. Das Basiskonzept liefert also eine Struktur, in die Themen eingeordnet werden können. Die MindMap ist sicherlich nicht vollständig, vielleicht bietet sie dem Einen oder der Anderen eine (Lern-)Hilfe oder dient als Gesprächsanlass. Die MindMap stelle ich hiermit – wie alle Texte auf meiner Webseite – unter eine CC-Lizenz. Unter Namensnennung dürft ihr also damit gern machen, was ihr möchtet!

Download (pdf): Basiskonzept. Das chemische Gleichgewicht

Periodensystem – Auf künstlerische Art und Weise

Es kann Verknüpfungen zwischen Kunst und Chemie geben: Über Periodic Table of Videos (darüber schrieb ich hier schon einmal) bin ich auf diese wunderschöne Darstellung des Periodensystems gestoßen. Jedes Element wurde von einem Künstler gestaltet. So mag sogar ich als absoluter Kunstbanause Kunst ;)

Es ist tatsächlich faszinierend, sich über die einzelnen Elemente Gedanken zu machen. Warum zeigt das Bild zu Cobalt etwa ein menschliches Skelett? Die Webseite verrät es: Cobalt ist das Zentralatom von Vitamin B12. Wusste ich noch nicht, kann aber als nette Anekdote in der Schule dienen. Großartig!

Facebook und die Daten…

Gerade über Rete-Mirabile auf diesen schönen Artikel aus der taz aufmerksam geworden. Vor allem das zugehörige Youtube-Video sei euch  an dieser Stelle ans Herz gelegt.

Auch ich bin bei Facebook. Jedoch versuche ich, keinerlei wirklich vertraulichen Dinge dort zu schreiben oder unangemessene Fotos hochzuladen. Nachdenklich wird man beim Lesen solcher Artikel natürlich trotzdem…

Meine Beobachtung ist darüber hinaus, dass die meisten Schüler sich keinerlei Gedanken um ihre Privatsphäre machen – da wird munter jeder Freund angenommen und alles für alle gepostet. Wie kann man dem medienpädagogisch begegnen? Welche neuen Herausforderungen ergeben sich daraus für den Unterricht?